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Freie Presse berichtet

Azubi-Messe in Limbach-Oberfrohna

Am 21. Januar fand die Ausbildungsmesse in Limbach-Oberfrohna statt. Wir waren mit einem Messestand vor Ort und begrüßten zahlreiche junge Interessenten.

Die Tageszeitung „Freie Presse“ hat über die Messe und unsere Teilnahme berichtet:

 

 

Freie Presse
Chemnitzer Zeitung
Erschienen am 23.01.2023

2100 Besucher bei Azubi-Messe

Nach zwei Jahren Pause fand am Samstag wieder die Messe in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna statt. Welche Berufe streben die jungen Leute an?

VON STEFFI HOFMANN

Limbach-Oberfrohna Egal ob Textilfirma, Discounter, Automobilzulieferer, Logistiker oder Sozialdienst – die Stadthalle hatte sie am Samstag alle. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause strömten sowohl Aussteller, über 80 an der Zahl, als auch Besucher – es wurden 2100 gezählt – zur Ausbildungsmesse in die Stadthalle. Die Messe ist seit 23 Jahren eine wichtige Kommunikationsplattform für Unternehmen und junge Leute und wird von der Stadt organisiert. „Das Angebot ist wirklich riesig. Das nächste Mal machen wir uns vorher einen konkreten Plan“, sagte Mandy Graichen, die mit ihrer Tochter Lia durch die Gänge der Stadthalle schlenderte. Die 14-Jährige besucht die Limbacher Pestalozzi-Oberschule und interessiert sich für Berufe im Bereich Anwaltsgehilfin oder in einer Apotheke. Mutter Mandy wollte mehr wissen über den öffentlichen Dienst und ein Praktikum bei der Agentur für Arbeit. Am Stand der Agentur gaben die Arbeitsvermittler Ronny Frei und Jacqueline Oeser Auskunft. Das Duo wollte den Besuchern Orientierung im Job-Dschungel und eine kleine Berufskunde mit dazu geben. „Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, haben eher wenig Vorwissen und suchen regelrecht Orientierung“, resümierte Ronny Frei. Er ist bei der Arbeitsagentur auch für den Arbeitgeberservice verantwortlich. Und was wird da in Limbach-Oberfrohna am meisten gesucht? „Berufe im Bau und im produzierenden Gewerbe“, so Ronny Frei. Eine ruhige Hand war am Stand von Albis Elcon im Obergeschoss der Stadthalle gefragt. Azubis des Hartmannsdorfer Elektronik-Unternehmens hatten einen Lötstand und einen „heißen Draht“ aufgebaut, den die Besucher testen konnten. „Es ist immer gut, wenn die jungen Leute selbst etwas probieren können“, sagte Elke Bräuer von Albis Elcon. Sie wünsche sich generell mehr Engagement von den Schulen, wie zum Beispiel den „praktischen Tag“, der in Hartmannsdorfer Bildungseinrichtungen regelmäßig organisiert wird. „Die Schüler sollten zeitiger auf das Berufsleben vorbereitet werden“, so Bräuer weiter. Die Messe in Limbach-Oberfrohna sei für ihr Unternehmen immer ein wichtiger Termin. Mit mehreren Taschen voller Infomaterial verließ Familie Löffler aus Rabenstein die Stadthalle. Die Töchter Alexia und Maike, die das Albert-Schweitzer-Gymnasium besuchen, interessierten sich vor allem für diverse Studiengänge. „Der Studiengang für Arbeitsmarktmanagement klang total interessant. Damit werde ich mich intensiver beschäftigen“, so die Zwölftklässlerin Alexia Löffler.

Nach einem ganz anderen Berufsfeld hielt Familie Bretschneider Ausschau. Sohn Lukas will nach der Schule ins Handwerk. „Bürojobs wären nichts für mich. Ich will etwas schaffen, am liebsten aus Holz“, erzählte der Teenager. Sein Vater bezeichnete das Messeangebot in der Stadthalle als äußerst vielseitig. „Man bekommt hier einen guten Einblick und viele nützliche Infos und Tipps“, sagte er.

24. Januar 2023
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